Wobei ich helfen kann

Rheumatische Erkrankungen sind oft mannigfaltig und als solche nicht immer auf den ersten, oder auch zweiten Blick erkennbar. Es können eine Vielzahl an Symptomen auftreten, ohne dass man primär an eine rheumatologische Ursache denkt. Betroffene haben oft einen jahrelangen Leidensweg mit zahlreichen Arztbesuchen hinter sich ehe die richtige Diagnose gestellt wird. Neben rheumatoider Arthritis (chronische Polyarthritis), Psoriasisarthritis, Morbus Bechterew und Kollagenosen u.v.m. zählt man weiters die Kristallarthropathien (Gicht, Chondrokalzinose) zu den Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.

 

Leiden Sie an Gelenkschmerzen mit oder ohne Schwellungen, Muskelschmerzen, Durchfälle, Augenentzündungen, Kreuzschmerzen oder an Schuppenflechte?  Dann liegt bei Ihnen eventuell eine abklärungsbedürftige rheumatologische Erkrankung vor! Als Facharzt für Rheumatologie werde ich mit Ihnen gemeinsam einen Therapieplan erstellen, um die Erkrankung in den Griff zu bekommen.
   
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Einige Erkrankungen

Rheumatoide Arthritis (Chronische Polyarthritis)

Die rheumatoide Arthritis, auch chronische Polyarthritis genannt, ist die häufigste entzündlich- rheumatische Systemerkrankung. Sie betrifft vorwiegend Frauen (2/3 Frauen betroffen)  und manifestiert sich meist in den kleinen Fingergelenken, wobei die Fingerendglieder ausgespart bleiben. Es können jedoch auch sämtliche andere Gelenke betroffen sein. Das Auftreten von Rheumafaktoren ist obligat und man spricht dann je nachdem von seropositiver oder seronegativer rheumatoider Arthritis. Unbehandelt kann die Erkrankung zur völligen Gelenkdestruktion und Invalidität führen! Aufgrund möglicher kardiovaskulärer Ereignisse (Herzinfarkte etc.) ist bei unbehandelten Patienten mit einer verkürzten Lebenserwartung (bis zu 15 Jahre) zu rechnen! Heutzutage stehen eine Vielzahl an hochwirksame Arzneimittel zur Verfügung.

Gelenkzerstörung binnen 12 Monaten.      Quelle: Klinikleitfaden Rheumatologie (Thomas Bitsch)
Gelenkzerstörung binnen 12 Monaten. Quelle: Klinikleitfaden Rheumatologie (Thomas Bitsch)

Morbus Bechterew (Ankylosierende Spondylitis)

Zählt zur Gruppe der seronegativen Spondylarthritiden. Es finden sich daher keine Rheumafaktoren im Blut. Klinisch äußert sich der Morbus Bechterew meist durch tiefsitzende Rückenschmerzen (durch eine Entzündung der Kreuz-Darmbein-Gelenke), welche häufig nächtlich und in Ruhe auftreten und sich auf Bewegung bessern. Häufig kommt es auch zu Beschwerden außerhalb der Wirbelsäule wie z.B. Schmerzen und Schwellungen anderer Gelenke, Schmerzen im Bereich von Sehnen sowie Augenentzündungen und Darmentzündungen. Mit einer Prävalenz (Häufigkeit) von 1% ist die ankylosierende Spondylitis die zweithäufigste entzündlich-rheumatische Erkrankung hinter der rheumatoiden Arthritis. Männer sind 2-3 mal häufiger betroffen als Frauen. Mit Hilfe moderner Arzneimittel (Biologika) kann eine gute Kontrolle der Krankheitsaktivität erreicht werden.

Psoriasisarthritis

Zählt ebenfalls zu den seroneg. Spondylarthritiden, es finden sich also keine Rheumafaktoren im Blut.  Bei bis zu 30% der Patientin mit Psoriase (Schuppenflechte) kommt es zu einer Beteiligung von Gelenken, Sehnen bzw. der Wirbelsäule. Klinisch imponieren neben Schmerzen meist auch Nagelveränderungen (Tüpfelnägel, Ölflecken) sowie Schwellungen des gesamten Fingers bzw. der Zehen, auch als Daktylitis bezeichnet. Unbehandelt kommt es auch bei der Psoriasisarthritis zur Gelenkzerstörung. Auch bei dieser Erkrankung bestehen heutzutage eine Vielzahl an wirksamer Therapieoptionen.

Arthrose

Ist die mit Abstand häufigste nicht- entzündliche Gelenkserkrankung. Bei der Arthrose kommt es zu einer zunehmenden Destruktion des Gelenkknorpel durch eine Verschmälerung der Knorpelschicht. In späteren Stadien kann diese Knorpelschicht gänzlich aufgebraucht sein und somit Knochen an Knochen reiben. Typisch für die Arthrose ist der belastungsinduzierte Schmerz, welcher bei Entlastung wieder rasch nachlässt. Eine Arthrose kann zu Schwellungen und Rötungen führen. Dies wird dann als aktivierte Arthrose bezeichnet. Therapeutisch gibt es noch keine kausale Therapie. Schmerzmitteleinnahme, Wärmeapplikation, Heilgymnastik und Muskelaufbau können eine Verbesserung bewirken. Ein "Knorpelaufbau" mit Hyaluronsäure ist möglich und wird von mir in der Ordination angeboten.

Gicht und Chondrokalzinose (Kristallarthropathien)

Die Gicht als auch die Chondrokalzinose zählen zu den sogenannten Kristallarthropathien. Hierbei handelt es sich um Stoffwechselerkrankungen mit Ablagerung von Harnsäurekristallen (bei der Gicht) bzw. von Kalziumpyrophosphat (bei der Chondrokalzinose). Daraus folgt meist eine deutliche Gelenkschwellung und Rötung. Häufig ist das Großzehen- Grundgelenk betroffen.  Eine entzündungshemmende bzw. Harnsäure senkende Therapie sowie Änderung der Ernährungsgewohnheiten bringt schnelle Verbesserung.

Kollagenosen

SLE - Systemischer Lupus Erythematodes

Sklerodermie / Systemische Sklerose

Dermatomyositis / Polymyositis

Antiphospholipid-Syndrom

Mischkollagenose

Sjögren Syndrom

Vaskulitiden

Polymyalgia rheumatica / Riesenzellenarteriitis

Takayasu Arteriitis

Panarteriitis nodosa

Granulomatose mit Polyangiitis (Morbus Wegener)

Mikroskopische Polyangiitis

Eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (Churg Strauss Syndrom)

Behcet-Krankheit und viele mehr...